Start Risiken und Gefahren Leukämiecluster Elbmarsch
Leukämiecluster Elbmarsch

Atomunfall in  der Elbmarsch 1986

Am 12.9.1986 havarierte an der GKSS Geesthacht ein Atomarer Forschunrgsreaktor. Augenzeugen sahen ein außergewöhnliches, großes Feuer, während man um Geesthacht eine radioaktive Strahlung maß, die 400x stärker war als der Fallout aus Tschernobyl.. (zum Video

In der Folge gab es eine Häufung von Leukämie-Erkrankungen (Leukämiecluster Elbmarsch) die bei Kindern im Gebiet der Samtgemeinde Elbmarsch (Niedersachsen, Landkreis Harburg) und des benachbarten Geesthachts (Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) auftraten. Es handelt sich nach Aussage von EU-Behörden hierbei um die weltweit höchste erfasste Leukämierate auf kleinem Raum bei Kindern und gleichzeitig um den am besten erfassten und dokumentierten Cluster weltweit




Funktioniert unser Rechtstaat und unsere Demokratie noch? PDF Drucken

Gefunden in de.soc.umwelt, Beitrag von Ralf Kusmierz » Sonntag, 21. Januar 2007

Re: Neue Indizien fuer Nuklearunfall Elbmarsch 1986

 

Es geht in der Elbmarsch-Angelegenheit längst nicht mehr um die Aufklärung eines lokalen Störfalls, es geht eigentlich inzwischen um das Funktionieren von Rechtstaat und Demokratie. Und diejenigen, die jetzt noch glauben, das Lügengebäude aufrechterhalten zu können, sollen sich nicht täuschen: Die Wahrheit wird an den Tag kommen, und sie mögen sich heute schon überlegen, wo sie dann stehen werden

 

Ganzer Beitrag:
Weiterlesen...
 
Und keiner weiß warum: Leukämietod in der Elbmarsch (Video) PDF Drucken

Dokumentation im ZDF 2006:

Und keiner weiß warum: Leukämietod in der Elbmarsch

Eine Dokumentation von Barbara Dickmann und Angelica Fell aus dem Jahre 2006


mehr lesen...
 
Abschlußbericht der Fachkommission Leukämie PDF Drucken

Sebastian Pflugbeil in einem Interview, taz 28. November 2011. Nach seinen Angaben traten sechs der acht Mitglieder 2004 aus der Untersuchungskommission aus und verfassten einen eigenen Abschlussbericht (pdf), in dem sie geheimgehaltene kerntechnische Experimente auf dem GKSS-Gelände als wahrscheinliche Ursache des Leukämieclusters einschätzten.zum Interview

Weiterlesen...
 
Leukämiecluster Elbmarsch: Vertuschter Reaktorunfall PDF Drucken

Leukämiecluster Elbmarsch bei wikipedia

Seit 1990 sind in der Elbmarsch 19 Kinder an Leukämie erkrankt. An ihrer DNA konnten Strahlenschäden festgestellt werden.

Statistisch zu erwarten wäre 1 Fall in 60 Jahren.

Zur Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch(BI Leukämie)

 

Inge Schmitz-Feuerhake, Sebastian Pflugbeil: Das Elbmarsch-Leukämiecluster: Kontaminationen bei Geesthacht durch Kernbrennstoffe und Abschätzung der Strahlendosis für die Bevölkerung, Ges. f. Strahlenschutz, Köln, Berlin, 31.März 2007. PDF (6 MB)HTML-Version

 

Leukämie in der Elbmarsch: Über einen vertuschten Atomunfall im Forschungszentrum GKSS bei Geesthacht (Wolf Wetzel, Gegenwind 219, Dezember 2006)

 

mehr...:

Schwerer Atomunfall in Geesthacht 1986 (Wolf Wetzel)

 

Kommentiertes Register des Sachgebietes Atomkraftwerk Krümmel, GKSS und Elbmarsch

Was wurde an der GKSS geforscht? Die Kügelchen enthielten hochangereichertes Uran, das man nicht für die zivilie Nutzung in AKWs benötigt.

Wer waren die Gründer der GKSS? Als Vorstandsmitglieder tauchen dort ein Professor Dr. Bagge und ein Dr. Kurt Diebner auf. Kurt Diebner war Leiter des Kernforschungsreferats in Hitlers Heereswaffenamt. Erich Bagge arbeitete in der NS-Zeit in der ›Gruppe Diebner‹ von besagten Kurt Diebner. Zwischen 1941 und 1943 entwickelte Bagge die Isotopenschleuse, ein Gerät zur Anreicherung des Urans bis zu einem waffenfähigen Grad.

Es wurde der Göttinger Appell 1957 verfasst. Die Unterzeichner erklärten darin, dass sie nicht bereit wären, ›sich an der Herstellung, der Erprobung oder dem Einsatz von Atomwaffen in irgendeiner Weise zu beteiligen‹. Achtzehn namhafte Kernphysiker unterschrieben diese Selbstverpflichtung. Zwei Atomphysiker verweigerten ihre Unterschrift (Diebner u. Bagge).«

Die Mär von der friedlichen Nutzung der Atomenergie (Wolf Wetzel, AAP Berlin)

 

Im Zeitraum zwischen dem 15.9.1986 - also drei Tage nach dem Brand - und dem 14.9.1987 wurden "bestrahlte Brennstabsegmente" ins bayerische Karlstein verfrachtet (oder handelte es sich um Karlstein am Main, dem Sitz der KWU?). Von "Segmenten" ist in Transport-Protokollen sonst nie die Rede. Brennstäbe sind versiegelt und unterliegen der Spaltstoffkontrolle der IAEO. Auch der Zielort Karlstein ist als "Endlager" reichlich dubios. Eigentlich ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

50 Jahre GKSS und Deutschlands Streben nach der Atombombe (Klaus Schramm)