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Leukämiecluster Elbmarsch bei wikipedia
Seit 1990 sind in der Elbmarsch 19 Kinder an Leukämie erkrankt. An ihrer DNA konnten Strahlenschäden festgestellt werden.
Statistisch zu erwarten wäre 1 Fall in 60 Jahren.
Zur Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch(BI Leukämie)
Inge Schmitz-Feuerhake, Sebastian Pflugbeil: Das Elbmarsch-Leukämiecluster: Kontaminationen bei Geesthacht durch Kernbrennstoffe und Abschätzung der Strahlendosis für die Bevölkerung, Ges. f. Strahlenschutz, Köln, Berlin, 31.März 2007. PDF (6 MB) – HTML-Version
Leukämie in der Elbmarsch:
Über einen vertuschten Atomunfall im Forschungszentrum GKSS bei Geesthacht
(Wolf Wetzel, Gegenwind 219, Dezember 2006)
mehr...:
Schwerer Atomunfall in Geesthacht 1986 (Wolf Wetzel)
Kommentiertes Register des Sachgebietes Atomkraftwerk Krümmel, GKSS und Elbmarsch
Was wurde an der GKSS geforscht? Die Kügelchen enthielten hochangereichertes Uran, das man nicht für die zivilie Nutzung in AKWs benötigt.
Wer waren die Gründer der GKSS? Als Vorstandsmitglieder tauchen dort ein Professor Dr. Bagge und ein Dr. Kurt Diebner auf. Kurt Diebner war Leiter des Kernforschungsreferats in Hitlers Heereswaffenamt. Erich Bagge arbeitete in der NS-Zeit in der ›Gruppe Diebner‹ von besagten Kurt Diebner. Zwischen 1941 und 1943 entwickelte Bagge die Isotopenschleuse, ein Gerät zur Anreicherung des Urans bis zu einem waffenfähigen Grad.
Es wurde der Göttinger Appell 1957 verfasst. Die Unterzeichner erklärten darin, dass sie nicht bereit wären, ›sich an der Herstellung, der Erprobung oder dem Einsatz von Atomwaffen in irgendeiner Weise zu beteiligen‹. Achtzehn namhafte Kernphysiker unterschrieben diese Selbstverpflichtung. Zwei Atomphysiker verweigerten ihre Unterschrift (Diebner u. Bagge).«
Die Mär von der friedlichen Nutzung der Atomenergie (Wolf Wetzel, AAP Berlin)
Im Zeitraum zwischen dem 15.9.1986 - also drei Tage nach dem Brand - und dem 14.9.1987 wurden "bestrahlte Brennstabsegmente" ins bayerische Karlstein verfrachtet (oder handelte es sich um Karlstein am Main, dem Sitz der KWU?). Von "Segmenten" ist in Transport-Protokollen sonst nie die Rede. Brennstäbe sind versiegelt und unterliegen der Spaltstoffkontrolle der IAEO. Auch der Zielort Karlstein ist als "Endlager" reichlich dubios. Eigentlich ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
50 Jahre GKSS und Deutschlands Streben nach der Atombombe (Klaus Schramm) |