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Lagerung
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Es gibt weltweit kein einziges Endlager. Wie könnte es auch? Denn der Müll muss für Millionen von Jahren sicher aufbewahrt werden.
In vielen Ländern läuft die Suche nach einem Endlager unter der Erde. Auch Deutschland hat den Salzstock in Gorleben anvisiert und schafft Tonnenweise Atommüll (Castoren) ins Zwischenlager Gorleben.
Doch unter der Erde? können wir wirklich sicher sein, dass der Müll unter der Erde für Millionen von Jahren sicher ist?
Erwartete Risiken bei einer Lagerung unter der Erde sind u.a.: Wassereinbruch, Lösung der radioaktiven Stoffe, Freisetzung der radioaktiven Stoffe in die Biosphäre, Explosion und Gesteinsbewegungen durch Gase sowie Einbruch der Decken/Gesteinschichten und damit verstärkter Wasser- und Gaseintritt.
Zur Lagerung empfiehlt sich auch das Video: Quarks & Co 9.11.2010: Atommüll: Geparkt und nicht abgeholt
Zu den Endlagern Konrad und Asse sowie dem Erkundungsbergwerk Gorleben finden sich beim Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ausführliche Dokumente.
Thema End/Zwischenlagerung bei Greenpeace.de
lesenswert: Wollen Sie Braunschweig noch mal sehen? rät Jochen Hoff
Deutschlandkarte zeigt die Standorte von radioaktiven Müll in ganz Deutschland
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Wo ist die Atommüllkammer Nummer 7?
Dieser Frage geht dieser Artikel (jw, 19.10.) nach
gefunden wurde sie noch nicht. |
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Umweltminister Niedersachsen: Abfallrückholung aus Asse bleibt Ziel
http://www.zeit.de/news/2012-09/22/atom-minister-abfallrueckholung-aus-asse-bleibt-ziel-22154807
Vorsitzende der Entsorgungskommission des Bundes, Michael Sailer, hatte in der «Frankfurter Rundschau» bezweifelt, dass die Atomfässer geborgen werden können
Die Kammern mit den Atomfässern sollten mit Barrieren abgedichtet werden und die Hohlräume des Bergwerks mit Feststoff verfüllt werden. Das senke die Gefahr, dass Radioaktivität ins Grundwasser gelangen könne.
Anmerkung: Wie lang hält die Dichtung? Irgendwann wird jede Dichtung spröde und Wasserdurchlässig. Damit wird das Problem nur in die Zukunft verschoben. Wenn die Hohlräume mit Feststoff verfüllt werden, dann wird durch kleine Ritzen zwar immernoch Wasser kommen, doch den Atommüll dort heraus zu holen wird nochmal um ein vielfaches teurer.
Während dessen fliesst weiter eifrig radioaktive Lauge ... |
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Atommüll-Endlager Gorleben:
Vorerst kein Baustopp in Sicht (taz.de, 20.07.2012)
Zitate:
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat bei den niedersächsischen Bergbehörden einen Antrag auf Verlängerung des sogenannten Hauptbetriebsplans bis zum Jahresende gestellt.
Nach Ansicht der BI bleibt Gorleben bei der Endlagersuche damit als Referenzstandort „gesetzt“.
Update 27.9.12
Gorleben: Verlängerung genehmigt - Gegner kündigen Proteste an
Wenige Tage vor dem 30. September hat das Bundesamt für Strahlenschutz die Genehmigung erhalten, die Erkundung des Gorlebener Salzstocks bis zum 31.12.2012 fortzuführen. Die Gorleben-Gegner kündigen für das Wochenende Protestaktionen an.
Am Samstag wollen die Gorleben-Gegner aus Protest gegen das Weiterwurschteln in Gorleben und das "unheimliche Schweigen" des Bundesumweltministers Peter Altmaier (CDU) den Protest wieder auf die Straße tragen. |
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Im Atommülllager Asse wächst die Gefahr einer Strahlenkatastrophe.
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Die bisherige Strategie der Betreiber und Politiker beschreibt Dettmann sehr lakonisch: "Es ist ein bewusstes Warten aufs Absaufen. Ein Spiel auf Zeit." Mit der Zielmarke 2036 wollten die Verantwortlichen nach seiner Einschätzung auch die Gegner spalten.
Link (18. 06. 2012 , kontextwochenzeitung.de) |
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"Die Bergung der 126.000 Atommüll-Behälter in dem undichten Salzstock beginnt erst weit später als bisher geplant. Der Zeitrahmen könnte sich bis 2036 ausweiten".
Kommentar: Für mich wirkt das ein bisschen so, als ob das jetzt möglichst lange herausgezögert wird, bis die Asse völlig abgesoffen und eingebrochen ist, damit man in 20 Jahren sagen kann, dass man es nun doch nicht mehr zurückholen wird.
weiter heisst es: "In der Asse wird derzeit durch Anbohren geprüft, in welchem Zustand sich die Kammern und der Atommüll befinden und ob eine Rückholung möglich ist."
Das heisst doch wohl, dass der Müll womöglich garnicht zurückgeholt wird. Der Atommüll wird dann ins Grundwasser übergehen und die Gegend weiträumig verstahlen. Das kann doch nicht deren ernst sein? Müssen erst zweiköpfige Kälber geboren werden, damit der Atommüll herausgeholt wird?
Asse-Räumung könnte sich um Jahre verzögern (zeit.de, 29.5.) |
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Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) wurde 1971 im ehemaligen Kali- und Steinsalzbergwerk Bartensleben (Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) eingerichtet. Heute wird die Schachtanlage von der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz betrieben.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will das atomare Endlager Morsleben für immer schließen. Morsleben könnte zum "Präzedenzfall" werden – als erstes stillgelegtes und für immer verschlossenes Endlager in einem Salzstock. Dafür gebe es weltweit kein Vorbild, heißt es in Agenturmeldungen. (greenpeace-magazin.de)
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Weiterlesen...
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Fakt ist: Die ersten Castoren rollten 1995 an – und die auffällige Mädchenlücke 40 Kilometer rund um Gorleben begann 1999. Bis 2010 fehlten bereits 1000 Mädchen in der Statistik, betont Hagen Scherb, Mathematiker am Helmholtz-Zentrum München.
Gorleben: Weniger Mädchengeburten wegen Atom-Abfällen
Die verlorenen Mädchen von Gorleben
(dradio.de, 16.5.12)
Der Biostatistiker Hagen Scherb über ungeborene Mädchen in der Nähe von Atomanlagen
... nicht nur in Gorleben wurde dieses Phänomen beobachtet. Auch in der Region um Tschernobyl ... |
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Im Ausschuss sagen wichtige Zeugen von Schwarz-Gelb aus. Ihre Botschaft: Eine Untersuchung, bei der Gorleben als bester Standort rauskam, hat es nie gegeben.von Malte Kreutzfeldt
http://www.taz.de/Zeitzeugen-im-Untersuchungsausschuss/!80780/ (27.10.11)
Selbst wer bisher an der Tatsache zweifelte, dass die Standortwahl Gorleben eine rein politische Entscheidung war sollte jetzt überzeugt sein. Vorausgesetzt man will es wahrhaben und die entsprechenden Konsequenzen ziehen...
Gorleben MUSS aufgegeben werden! Wie will man diese Entscheidung nachfolgenden Generationen erklären - das "Endlager" muss 1.000.000 Jahre dicht halten - wenn die Beteiligten sich schon nach 35 Jahren nicht mehr an die Grundlagen der Entscheidung erinnern können?
Dieses Thema muss noch mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen.
Kommt daher bitte zahlreich zur Großdemo gegen den diesjährigen Castortransport am 26.11. in Dannenberg!
Wir sehen uns Ende November im Wendland!
Martin
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Der Fokus schreibt dazu:
Atommüll in der Asse nicht vor 2021 geborgen focus.de, Donnerstag, 06.10.2011, 07:43
Insgesamt müssen bis zu 100 000 Tonnen Atommüll geborgen werden...
„In zehn Jahren werden wir eine Rückholung nicht abgeschlossen haben“, sagte BfS-Präsident Wolfram König |
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) plant nach dpa-Informationen in der Nähe des maroden Atommülllagers Asse ein rund 250 000 Quadratmeter großes Zwischenlager für Atommüll.
Donnerstag, 23.06.2011, 12:36 (Focus.de,dpa) |
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Die ersten Bohrungen zur Rückholung des Atommülls verzögern sich weiter. Die Genehmigung wurde zwar bereits im April erteilt, doch frühestens Ende November wird nun begonnen werden können.
NDR.DE 10.6.11 |
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Der Salzstock Gorleben befindet sich über dem größten Erdgasvorkommen Deutschlands. Neue Aktenfunde belegen, dass dieses Gas auch im Salzstock selber zu finden ist. Damit ist die wichtigste Voraussetzung für das geplante Atommüll-Endlager nicht erfüllt: die Barrierefunktion. Der Salzstock ist durchlässig, er kann die Umwelt nicht vor dem hochradioaktiven Müll schützen.
greenpeace.de |
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Greenpeace berichtet: (Zitat)
"Im Erkundungsbereich des geplanten Atommüllendlagers Gorleben sind die Bohrmannschaften schon 1982 auf brennbare Gase gestoßen. Die Funde wurden verharmlost, Konsequenzen bis heute nicht gezogen."
Der Brennpunkt des Gases beträgt 20°C . Die Castorbehälter werden an ihrer Oberfläche bis 200°C warm.
Ausserdem dehnt sich das Gas durch die Wärme aus und verursacht so einen Druckanstieg im Salzstock. Dies lässt die Wände undicht und porös werden. Durch die neuen Undichtigkeiten kann Wasser oder weiteres Gas in den Salzstock zu den Castoren vordringen. |
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