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Die jährliche Revision ist nun vorbei. Diese ging mit einer erhöhten Strahlenbelastung der Umgebung einher.
Hier die Pressemeldung des Umweltministeriums:
HANNOVER. Nach Abschluss der diesjährigen Anlagenrevision ist das Atomkraftwerk Grohnde seit heute wieder am Netz. Während der Revision, die am 6. April 2013 begonnen hatte, sind 52 der insgesamt 193 Brennelemente im Reaktorkern gegen neue ausgetauscht worden. Während der Revision wurden auch acht MOX Brennelemente eingesetzt.
Die kurzfristig veranlasste Überprüfung des Einsatzes von acht MOX-Brennelementen durch Experten des Landes und den TÜV Nord EnSys Hannover hat in einer ersten Phase im Zuge der Revision ergeben, dass mit einem Verzicht auf deren Einsatz nach Auffassung der Gutachter kein entscheidender Beitrag zur weiteren Vorsorge gegen Risiken für die Allgemeinheit erreicht werden kann. Der Einsatz war nach der geltenden Rechtslage nicht zu verhindern.
Im Laufe des Jahres soll in einer zweiten vertieften Prüfungsphase die grundsätzliche Frage des Einsatzes von MOX-Brennelementen in niedersächsischen Atomkraftwerken geklärt werden. Dabei werden die von den Bürgerinitiativen vorgetragenen Kritikpunkte einbezogen.
Zudem fand im Rahmen der Revision eine Vielzahl von routinemäßigen Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen statt. Im Zusammenhang mit der Anlagenrevision wurden dem Umweltministerium ein Befund als meldepflichtiges Vorkommnis der Kategorie N (normal) angezeigt, das unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala INES eingestuft ist („Stufe 0"): Im Rahmen einer Inspektion wurde eine Tropfleckage an dem Magnetantrieb eines Druckhalter-Sprühventils identifiziert. Die Armatur wurde getauscht und bei der Überprüfung der vergleichbaren Komponenten kein weiterer Befund festgestellt.
Alle für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten wurden vom Niedersächsischen Umweltministerium und zugezogenen Sachverständigen des TÜV Nord EnSys Hannover sowie vom Germanischen Lloyd kontrolliert und überprüft.
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Herausgeber: Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Diese Presseinformation im Portal des Landes Niedersachsen: |
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Wie den Medien zu entnehmen war wurde Landrat Butte von einem Selbstmörder im Kreishaus umgebracht.
Den Angehörigen gebührt unsere herzliche Anteilnahme.
Wir verurteilen ein solches Vorgehen aufs schärfste. Unser Staat bietet genügend friedliche Wege um die Interessen von Bürgern und Aktivisten Ausdruck zu verleihen und sei es ziviler Ungehorsam.
Doch diese Bluttat ist Ausdruck eines kranken Menschen, einer kranken Gesellschaft. |
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Gorleben bleibt im Rennen. Evtl. bis 2015.
Doch ein Gesetz wird schon 2013 verabschiedet.
schreibt die
Zeit |
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Die Erneuerbarer Energien müssten „Systemverantwortung übernehmen“ und in den Markt integriert werden. ... „Konsequenterweise ist es längst überfällig, dass sie aus dem heutigen System der Vollsubventionierung entlassen werden und auf eigenen Beinen stehen.“
Anm: Ich lach mich schlapp. Wie wär es wenn erstmal die Atomlobby Systemverantwortung übernimmt und die realistischen Kosten für ihre AKWs zahlt und auf die staatlichen Subventionen verzichtet?!
Z.B. hieße das, daß die AKW-Betreiber die Kosten für die Müll-Entsorgung selbst zahlen, wie jeder Privathaushalt.
oder: Die AKW-Betreiber sollten ihren AKWs entsprechend auf eigene Kosten Haftpflicht-versichern, wie jeder Autobesitzer.
Summiert man alleine diese beiden Positionen auf, dann bin ich sicher, übsteigt dies die bisherigen Ökostrom-Förderungen bei weitem.
Union fordert Sofort-Stopp von Ökostrom-Subventionen (Handelsblatt) |
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Die Nieder-Normandie im Nordwesten Frankreichs ist an sich Atomland. Fest steht aber, dass der Strom in der am stärksten nuklearisierten Gegend Frankreichs ausgefallen ist... Weil es ausnahmsweise mal ein bisschen schneit... Einer Agenturmeldung zur Folge ist am 11. März 2013 der Strom in 42.000 Haushalte ausgefallen, eine andere Quelle nemmt 44.000 Haushalte ohne Strom um 19 Uhr in der Normandie.
10 Atomreaktoren benötigt Frankreich allein um seine Atomanlagen mit Strom zu versorgen.(Anm: *Gruselig*)
Zitat von:
Eichhörnchens Blogbeitrag |
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Jetzt ist die Strompreisdebatte endlich dort angekommen, wo sie auch hingehört: Im Bundestagswahlkampf 2013. Wann, wenn nicht jetzt sollte über die steigenden Kosten gestritten werden? Aber auf welchem Niveau wird diese wichtige Debatte geführt?
Zu Beginn des Jahres war zu lesen, dass die Verbraucher 2013 bis zu 20 Milliarden Euro mehr für den Ökostrom bezahlen müssen.
Wo aber war zu lesen, um wie viel die Öl- und Benzinpreise gestiegen sind und wohl steigen werden?
Wo war zu lesen, dass die Verbraucher, also wir alle als Steuerzahler, das Autofahren in Deutschland jedes Jahr mit 88 Milliarden Euro bezuschussen?
Und wo war zu lesen, dass dieselben Verbraucher in den letzten Jahrzehnten über 400 Milliarden Euro an Kohle- und Atomsubventionen bezahlten?
Und wo war ein Vergleich der gewaltigen Folgekosten durch Atom- und Kohlestrom mit den geringen Folgekosten der erneuerbaren Energien?
Solange die Energiefolgekosten externalisiert und nicht mit berechnet werden, ist jeder Preisvergleich zwischen alter und neuer Energie schlicht falsch und unvollständig.
Herr Rösler, wann haben Sie in den letzten Wochen auch nur einmal darauf hingewiesen, dass Ökoenergie grundsätzlich die gesellschaftspolitisch wertvollere und damit preiswertere Energie ist?
lesen Sie weiter auf utopia.de:
Kommentar von Franz Alt |
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Zitat:
"Wir werden auch in 2013 die Mess-und Dekontaminationsübungen fortführen," ...
Anmerkung:
Dekontamination, Wie in Fukushima, verstehste? Ist es wirklich so einfach? Einfach alles dekontaminieren und wir leben nach dem GAU wie vor dem GAU?
Quelle: lz.de (18.2.13)
Daneben wird noch das Warnsystem Katwarn erwähnt.
Damit kann man sich im Katastrophenfall eine SMS oder email zusenden lassen.
Für den LK Hameln gibt es das zwar noch nicht, jedoch aber für den LK Lippe, und der Ort Sonneborn (PLZ 32683) ist keine 20km vom AKW Grohnde entfernt, so dass man, sofern man sich für Warnungen in Sonneborn registriert auch einen GAU vom AKW Grohnde mitbekommen müsste.
Hier gehts zum Katwarn Lippe |
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Die künftige Landesregierung will die beiden Atomkraftwerke (AKW) des Bundeslandes, die AKWs Emsland und Grohnde, so schnell wie möglich Sicherheitschecks unterziehen und die Katastrophenschutzpläne für die AKWs überarbeiten. Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager soll es "einen echten Neubeginn" geben. Den Standort Gorleben halten beide Parteien für ungeeignet.
Quelle: NDR |
AKW-GegnerInnen legen Schwachstellenanalyse und ToDo-Liste vor
Im Auftrage der AKW-GegnerInnen hat die Physikerin Oda Becker die Schwachstellen des AKW Grohnde untersucht und dazu insbesondere die anlagenbezogenen Ergebnisse der Stress-Tests nach Fukushima angesehen. Ergebnis: Das AKW Grohnde wäre schon seit 1994 nicht mehr genehmigungsfähig und weist mit 231 die höchste Anzahl der meldepflichtigen Ereignisse aller deutschen AKWs auf. Anforderungen, die der Bund seit 2010 in einer Nachrüstliste zusammengestellt hat, sind nicht erfüllt.
Hier geht es zur ganzen Pressemitteilung |
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