Im September will die Bundesregierung über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken entscheiden. Deshalb mobilisieren Atomkraftgegner wieder bundesweit um die Volksvertreter in Berlin wachzurütteln. Auch der BUND Hameln ruft zusammen mit dem Anti-Atom-Plenum-Weserbergland, den regionalen Gliederungen von SPD, Bündnis 90/Grünen, Piraten-Partei, MLPD und Gewerkschaften zur Teilnahme an der Großdemonstration am 18.09.2010 auf. Die Weserbergländer wollen sich gemeinsam mit zigtausenden Gleichgesinnten aus der gesamten Bundesrepublik rund um das Regierungsviertel aufstellen um ihrer Forderung Gehör zu verleihen: „Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben. Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz gehört die Zukunft.“
Strom ist genug da. Das Bundesumweltministerium hat es vorgerechnet: Wir können aus der Atomkraft aussteigen und auf neue Kohlekraftwerke verzichten, ohne dass der Strom knapp wird. Würden keine Atomreaktoren ausgeschaltet, gäbe es sogar zu viel Strom auf dem Markt. Die Atomkonzerne würden dann noch stärker die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung behindern. Die Energieversorgung steht an einem Scheideweg. Mit einer mutigen und vorausschauenden politischen Entscheidung kann sie langfristig klimafreundlich und ohne Jahrtausende strahlenden Abfall zu produzieren, gesichert werden und birgt zudem die Chance auf neue Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum für viele statt nur für einzelne. Alleine in 2009 sind auf dem Sektor der Erneuerbaren Energien 22000 neue Arbeitsplätze entstanden, während die Beschäftigungszahlen in der Atomindustrie seit Jahren auf 30000 stagnieren. Angesichts dieser Fakten stellt sich die Frage, warum die Bundesregierung dennoch Laufzeitverlängerungen für notwendig hält?
Das Handelsblatt berichtete vor kurzem, EON, EnBW, RWE und Vattenfall hätten der Bundesregierung 30 Milliarden Euro angeboten um im Gegenzug eine Verlängerung der Laufzeiten und einen Verzicht auf die Einführung einer Brennelemente-Steuer zu erwirken. Die Süddeutsche Zeitung hatte erfahren, die Bundesregierung diskutiere eine unbefristete Laufzeitverlängerung, gekoppelt an das Abschalten nur einzelner, älterer Kraftwerke und einer Erhöhung der Sicherheitsbestimmungen. Zwischenzeitlich wurden sogar Stimmen laut, die Laufzeiten wie auf einem Basar zum Kauf anbieten wollten. Klammheimlich wurde die Laufzeit des maroden AKW Biblis legal um ein Jahr verlängert, indem RWE im Juli einen Teil der Reststrommengen aus einem stillgelegten Meiler in Mühlheim-Kärlich auf den Block in Hessen übertrug. Dieses Spiel mit der Sicherheit der Bevölkerung und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen halten die Atomkraftgegner für unverantwortlich und korrupt.
Die Weserbergländer Atomkraftgegner setzen Busse zur Großdemonstration ein. Abfahrt ist um 06.00 Uhr am Hamelner Bahnhof, Rückkehr um circa 01.00 Uhr.
Die Kosten belaufen sich auf 10,- €, für Schüler, Studenten, Azubis, Hartz-IV-Empfänger und Geringverdiener, für alle anderen auf 20,- € und für alle die einen Solidaritätsbeitrag leisten wollen auf 30,- €. Um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.
Anmeldungen nimmt Francisco Pujiula vom BUND Hameln unter T. (05151) 13671 oder
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entgegen.
Für das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland
Britta Kellermann
0151-53362608
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Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels
Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern – und den Bundestag möglicherweise noch im September den darüber entscheiden lassen. Wir sagen: Schluss jetzt! Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik!
Komm am 18. September nach Berlin - und hilf schon jetzt mit, dass die Demo groß, bunt und laut wird!
Am 31.07.2010 ist die Initiative „Reiterinnen und Reiter für den Frieden“ zu Gast in Hameln. Die Reiterinnen und Reiter für den Frieden fanden am Antikriegstag 1981 bei der Gedenkveranstaltung „Blumen für Stukenbrock“ zueinander. 1984 startete der erste Friedensritt dem fast jährlich ein weiterer folgte. Sie engagieren sich für Frieden und Umweltschutz.
Das Thema des diesjährigen Friedensrittes ist das friedliche Ende der Nutzung der Kernkraft.
Der Friedensritt findet mit Fahrrädern und Pferden statt und wird von einer vegetarischen Küche begleitet. Dieses Jahr führt die Strecke von Hameln nach Braunschweig. Unterwegs sind Aktionen in Hameln, am AKW Grohnde, am Schacht Konrad, am Gebäude der Gesellschaft für Reaktorsicherheit in Braunschweig und auf dem dortigen Kohlmarkt geplant. Unter anderem wird mit den Pferden ein Theaterstück aufgeführt, das verdeutlichen soll, wer von der Atomkraft profitiert und wie die daraus entstehenden Lasten nicht dort landen, wo die Profite sind.
Die Reiterinnen und Reiter für den Frieden werden vom Anti-Atom-Plenum-Weserbergland unterstützt, die bei der abschließenden Kundgebung in Hameln mit einem Stand vertreten sein werden. Beiden Initiativen gemein ist das Eintreten für den im deutschen Grundgesetz verankerten Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auch für die nachfolgenden Generationen. Dieses Recht sehen sie durch die von Atomkraftwerken grundsätzlich ausgehenden Gefahren und besonders durch die noch immer nicht geklärte Frage der sicheren Endlagerung gefährdet. Jedes Jahr entstehen in deutschen Atomkraftwerken rund 400 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand. Die Entscheidung wird vertagt, der Müll wird zwischengelagert. Fakt ist, dass unsere Enkelinnen und Enkel und alle weiteren Generationen sich ungefragt mit der Endlagerung unseres radioaktiven Mülls von heute befassen müssen. Fakt ist auch, dass die noch immer eingesetzten plutoniumhaltigen MOX-Brennelemente den Rohstoff für Atombomben liefern.
Die Friedensreiter und das Anti-Atom-Plenum wollen mit ihrer Aktion die Bevölkerung auf ihre Einflussmöglichkeiten durch den Einkauf regenerativer Energien aufmerksam machen. So bieten zum Beispiel auch die Stadtwerke Weserbergland als regionaler Arbeitgeber einen Naturstromtarif an, der nicht einmal teurer ist als der von EON angebotene Atomstrom.
Fotos und weitere Infos zur Initiative Reiterinnen und Reiter für den Frieden: HIER KLICKEN
Konkrete Infos zum Ablauf der Kundgebung in Hameln folgen!
das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland
Britta Kellermann
0151-53362608
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Für die Reiterinnen und Reiter für den Frieden
Thomas Wittmütz
Am 31.07.2010 haben wir die Reiterinnen und Reiter für den Frieden zu Gast in Hameln. Das diesjährige Thema des Friedensrittes lautet: Das friedliche Ende der Nutzung der Kernenergie. Das liegt doch ganz auf unserer Linie, oder? Daher haben wir als Plenum uns auch entschlossen, den Friedensritt zu unterstützen und drumherum ein buntes Programm gestrickt.
Der Zug wird sich ab 09:45 Uhr vom Hamelner Bahnhof aus zu Ross, zu Rad und zu Fuß in Bewegung setzen. Um 11:00 Uhr ist dann eine Kundgebung auf dem Münsterkirchhof geplant. Wir rechnen mit 100 Teilnehmern. Es gibt ein buntes Programm aus Rednern, Theater mit Pferden, Musik von Ulrike Dangendorf, Infoständen und Ponyreiten für Kinder. Die Münsterkirche stellt freundlicherweise den Strom für die Veranstaltung zur Verfügung!
Liebe Freunde des Anti-Atom-Plenums-Weserbergland,
am jetzigen Sonntag, den 30.05.2010 findet zwischen Bodenwerder und Rinteln das Felgenfest statt - eine schöne Gelegenheit um unserem Anliegen Aufmerksamkeit zu verschaffen!
Das Anti-Atom-Plenum-Weserbergland trifft sich um 10:00 Uhr auf dem Parkplatz der Sumpfblume um gemeinsam mit Anti-Atom-Fahnen ausgerüstet auf unseren Fahrrädern durch das Weserbergland zu radeln.
Die Aktion ist nicht weiter organisiert. Es bedarf keiner Anmeldung: Wer kommt der kommt! Auch haben wir noch keine Route festgelegt. Das bestimmen die Radler am Sonntag selbst. Auch seine Verpflegung bringt jeder selbst mit. Es geht lediglich darum gemeinsam etwas zu unternehmen, Spaß zu haben und ganz nebenbei noch auf ein wichtiges Anliegen, nämlich den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie, aufmerksam zu machen.
Wir hoffen auf zahlreiche Mitradler und wünschen viel Spaß!
Hallo zusammen,
hiermit möchte ich euch auf die öffentliche Petition Nukleare Ver- und Entsorgung - Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke, stärkere Förderung erneuerbarer Energien
hinweisen.
Bitte nehmt Euch die Zeit und besucht diese Petition unter
DIE LINKE im Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, die Gefahren von MOX-Atomtransporten per Lkw durch Niedersachsen zu ignorieren. Dies verdeutliche die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der LINKEN. Kurt Herzog, der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, erklärte dazu: "Die Landesregierung schätzt das Gefährdungspotential sogar bei Unfällen als gering ein...
Friedensritt 2010, 30.7. - 8.8.2010 von Grohnde (Hameln) nach Schacht Konrad /Asse (Braunschweig)
Endlich den Hahn zudrehen: Atomausstieg jetzt, bevor es zu spät ist!
Ferien mit Pferd oder Stahlroß, für wenig Geld und mit viel Sinn! Politisches Engagement und den Spaß am Wanderritt mit einer bunten Gruppe Gleich- und Verschieden-Gesinnter verbinden.
— Das ist der Friedensritt. Kontakt: Schulamith Weil, Tel.: 05841/974880, mail:
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Am 24.April 2010 stellt sich zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel eine Menschenkette gegen Atomenergie auf. Auch wir vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland wollen daran teilnehmen und werden u.a. einen Bus organisieren. Gäste sind herzlich willkommen.
Wer mitfahren will, schickt bitte eine e-mail mit Adressenangaben und Teilnehmerzahl an:
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oder meldet sich telefonisch unter 0151-53362608.
Die Abfahrt zum Streckenabschnitts Elmshorn ist
in Holzminden: um 7:00 Uhr am Haaremannplatz und
in Hameln: um 8:00 Uhr ab Hauptbahnhof.
Der Beginn der Rückfahrt ist für 17 Uhr vorgesehen.
Die Fahrtkosten betragen 15 € Normal, 10 € Ermäßigt und 20 € für alle die einen Soli-beitrag leisten möchten.
Die Sprecher des Anti-Atomplenums-Weserbergland im Frühstückscafe bei Radioaktiv am Sonntag, den 31.01.2010. Hintergrundinformationen auch zur geplanten Demonstration am Samstag, den 06.02.2010.