Eine weitere Bürgerinitiative: Das Energieforum Weserbergland ist eine neue Bürgerinitiative die für die schnellstmögliche Umsetzung der Energiewende kämpft.
Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rufen wir für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. Mit vielen Aktionen und Menschen wollen wir im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte und die Stilllegung der noch laufenden Atomanlagen fordern.
Damit möglichst schnell möglichst viele Menschen von der Aktion erfahren, sich informieren und mitmachen können, brauchen wir bis Mitte Januar 20.000,- € für eine Zeitung in großer Auflage, Plakate und Flyer. Spenden (steuerbegünstigt).
Ein Transport aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield
erreichte bereits vor einem Monat den Hafen Nordenham und das
niedersächsische AKW Grohnde. Entlang der Strecke und in Grohnde gab es
vielfältige Proteste, die die Gefahr des Transports der Öffentlichkeit
bewusst machten und die den Transporteuren zeigen, dass sie nicht so
einfach mit ihrer gefährlichen Ladung durchkommen.
Für November ist ein weiterer Transport geplant. Anti-Atom-Gruppen aus
Grohnde und an der Strecke werden auch diesmal dagegen protestieren: Am
Samstag, 3. November, mit einer Demonstration in Grohnde und mit Blockaden
und Mahnwachen, sobald der Termin für den Transport feststeht.
Beteilige Dich am Protest! Das kannst Du tun:
Informiere Dich in unserer Mitfahrbörse, wie Du zur Demo am 3. November
kommst, oder organiere selbst einen Bus oder eine andere
Mitfahrgelegenheiten:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/mox/demo-grohnde
Wenn Du wissen willst, wann der Transport tatsächlich startet und was an
der Strecke passiert, dann trag Dich in die SMS-Alarmliste ein:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/mox/alarmliste
Es ist geplant im November den 2. MOX-Transport mit 8
MOX-Brennelementen durchzuführen. Die Brennelemente kommen aus
dem Atomkomplex Sellafield mit der schrottreifen einwandigen
Fähre “Atlantic Osprey”. Im Hafen von Nordenham fahren 2 LKWs
dann in das Atomkraftwerk Grohnde.
Die Strecke wird die gleiche sein, wie schon mit dem ersten
Transport im September. Dies war die Strecke,
die der erste MOX-Transport gefahren ist (Google-Maps).
MOX-Transporte – NICHT MIT UNS!
Aus dem Material könnten 30
Atombomben gebaut werden. Sollte Plutonium bei einem Unfall frei
werden, könnte schon ein Millionstel Gramm eingeatmet Krebs
auslösen. Die Behälter müssen nur eine halbe Stunde lang einen
Brand von 800°C aushalten. Propangas verbrennt aber bei 2.000°C
und Brände können häufig erst nach Stunden gelöscht werden. Das
Material dehnt sich dann aus und Plutonium-Partikel können frei
werden.
Selbst EON räumt ein, dass MOX-Brennelemente im
Reaktor schwerer zu regulieren sind. Durch sie kann
es leichter zu einer Atomkatastrophe kommen,
deren Auswirkungen durch das freiwerdende Inventar der
MOX-Brennelemente sich verschlimmern würden. Auch nach dem 3-4
jährigen Einsatz im Reaktor strahlen die
MOX-Brennelemente über Jahrzehnte fast doppelt so stark
normale Uran-Brennelemente.
Hier die englische
Präsentation von EON Kernkraft von Ende 2011 (schaut
insbesondere auf die letzte Seite).
Wir fordern von der Bundesregierung, Bundestag und
Bundesrat das Verbot von MOX-Brennelementen im Atomgesetz.
Wir werden uns dem Transport mit friedlichen Protest
widersetzen
Im November wird der Protest größer sein, dass ist schon jetzt
absehbar. Im September haben wir geübt, im November gibt es den
“heißen Herbst”…
Trotz der vielen Demonstrationen und Proteste im September zum
ersten MOX-Transport haben Bundes- und Landesregierung
Niedersachsen den MOX-Transport ins AKW Grohnde fahren lassen.
Nun bereiten wir den größeren Protest zum 2. Transport vor!
Kommt zur Demo am Samstag dem 3. November 2012
Wir treffen uns um 13 Uhr am S-Bahnhof Emmerthal
und werden mit einer “Streckenerkundung” zum AKW
Grohnde gehen
November-Demo gegen MOX – quasi zur klassischen Gorlebenzeit!
Die STOPPT MOX Demo mit einer Streckenbegehung am 3. November bekommt immer mehr Zulauf. Nun werden auch Busse organisiert, die Demonstranten und Aktivisten zu dem beiden Demo-Orten in Nordenham und Emmerthal (AKW Grohnde) fahren werden.
Wer noch unschlüssig ist, kann sich informieren und sich dem Protest anschließen.
Gefahren radioaktiver Transporte – keine MOX-Transporte nach Grohnde!
Vortrag und Diskussion mit Bernd Ebeling
Kulturzentrum Alte Polizei, Obernstr. 29, Stadthagen
Am Donnerstag dem 18. Oktober 19:30 Uhr
Bernd Ebeling informiert über Unfallgefahren bei Atom- und insbesondere MOX-Transporten und das Verbot des Landes Bremen für Atomtransporte. Er stellt Handlungsmöglichkeiten von Bürger und Kommunen gegen Atomtransporte vor.
der 15. Oktober wird zum Großkampftag um die Energiewende. An diesem Tag
werden die Netzbetreiber veröffentlichen, wie hoch die Umlage ausfallen
wird, die jeder Haushalt im nächsten Jahr für den Ausbau der erneuerbaren
Energien zahlen muss. Seit Wochen schwillt die Diskussion an, denn es wird
damit gerechnet, dass diese sogenannte EEG-Umlage steigen wird.
Die AtomfreundInnen frohlocken, können sie doch einmal mehr ihr
scheinheiliges Märchen von der teuren Energiewende erzählen. Dabei blenden
sie aus, dass die Umlage deutlich geringer ausfallen würde, wenn nicht
zahlreiche energieintensive Unternehmen davon befreit wären. Und sie
blenden aus, dass der Preis für die Nutzung der Atomkraft noch viel größer
ist.
Trotz der schlimmen Erfahrungen von Fukushima will der
Atomkonzern E-On am Wochenden hochgiftige
Plutonium-Brennelemente zum AKW Grohnde transportieren
und in den Reaktor einsetzen. Das Plutonium kann bei einem
Unfall beim Transport oder im AKW frei werden. Wenige
Millionstel Gramm Plutonium können eingeatmet Krebs
erzeugen.
KOMMT ZUR
DAUERMAHNWACHE VOR
DEM AKW GROHNDE / Emmerthal
AB FREITAGABEND 18
UHR BIS ZUM ENDE DES TRANSPORTES!
Bringt Schlafsack, Isomatte etc.
und Sachen wie Instrumente, Bücher etc. zum Zeitvertreib
mit!
Alkohol etc. sollte zu Hause
bleiben!
Der Zugang zur Mahnwache soll laut
Polizei über den Fahrradweg immer möglich sein.
Für das Wochenende hat die Polizei
Urlaubssperre!
Aktuelle Infos zum Transport und
(geplante) Aktionen findet Ihr unter
Wir bleiben nicht zuhause, wenn die MOX-Brennelemente kommen!
Wir planen am Sonntag, den 9. September, im Zusammenhang mit dem bundesweiten Filmstart "Das Ding am Deich" (zum Widerstand gegen das AKW Brokdorf) im Hamelner Kinocenter eine Mahnwache vorm AKW und zahlreiche Aktivitäten für den Tag X
Der Filmverleih des neuen Anti-Atom-Films "Das Ding am Deich" wird ihn Anfang
September in Hameln im MaXX Kino am Hauptbahnhof zeigen. Dazu kommen
"Darsteller" und die Filmmacherin persönlich zur Vorführung und es kann
eine Dikussion geben.
Bauer Reimers hatte noch nicht mal die Zeit, den neuen Zuchtbullen für seinen Hof selbst auszusuchen. So erzählt kopfschüttelnd sein Nachbar, den er damals geschickt hat. Es will schon etwas heißen, wenn ein Bauer diese für seine Viehzucht so wichtige Entscheidung einfach anderen überlässt. Aber Bauer Reimers hatte gute Gründe damals: Es galt das AKW Brokdorf zu verhindern. Nach Stade und Brunsbüttel das dritte Atomkraftwerk, das an der Unterelbe entstehen sollte.
Pressemitteilung des Anti-Atom-Plenums Weserbergland
vom Mi, 8.8.2012.
AKW-Gegner/innen von
Katastrophenschutzplänen entsetzt!
Mit
Entsetzen haben Atomkrafgegner/innnen den
Katastrophenschutzplan zum AKW Grohnde durchgearbeitet.
„Spätestens seit Tschernobyl hätte man erwarten können,
dass selbst die Behörden erkennen, dass eine Evakuierung
lediglich im Umkreis von 10 km um eine Atomkraftwerk
völlig unzureichend ist. Es hat dem Plan nicht gut getan,
dass er offenbar Jahrzehnte lang nur im Giftschrank lag“,
erklärte Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum
Weserbergland.
Gorleben soll leben - Stop Castor!
Demonstration in Dannenberg am 26.11.11
Anti Atom Plenum Weserbergland organisiert Busfahrt
Umweltminister Sander genehmigt Castortransport nach Gorleben.
„Der Grenzwert für Radioaktivität in Gorleben könnte „nur mit Schmu und Betrug niedrig gehalten werden“, sagte die BI-Vorsitzende Kerstin Rudek. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte nach Messungen in Gorleben prognostiziert, dass der zulässige Strahlenwert von 0,3 Millisievert mit der Einlagerung weiterer 11 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen überschritten würde. "Eigentlich ein klarer Fall, doch durch das Abziehen von Werten einer Hintergrundstrahlung, die erst nach der Einlagerung von bis zu 40 Castoren ermittelt wurden, rechnet Sander den Wert runter, bis es passt", kritisiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.“ Quelle: Wolfgang Ehmke, BI Lüchow-Dannenberg
Während der Castor nach Gorleben rollt, findet am Samstag, den 26. November in Dannenberg eine Demonstration unter dem Motto „Gorleben soll leben - Stop Castor!“ statt. Mit vielen tausenden Menschen werden wir uns für einen raschen Ausstieg aus der Atomkraft und das endgültige Aus für den Endlagerstandort Gorleben einsetzen.
Die Demonstration beginnt um 12.30 Uhr in Dannenberg mit einem Sternmarsch,
an den sich eine Kundgebung anschließt. Ende der Kundgebung ist gegen 15.30 Uhr.
Abfahrt in Hameln ist am Hauptbahnhof um 8:00 Uhr.
Buskarten für 15 € (ermäßigt 10 €, Solidaritätspreis 20 €) sind beim Natur- und Umweltzentrum, Berliner Platz 4, Mo – Fr 8:00 – 12:00 Uhr und Mo / Mi 13:00 – 16:00 Uhr, Tel 05151/13671 oder über Bernd Schlinkmann, 0171/6803358 zu erhalten.