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Untersuchungen 1992 und 1997 stellten zwar eine erhöhte Anzahl von Leukämieerkrankungen bei Kindern in AKW-Nähe fest. Die Ergebnisse waren jedoch nur eingeschränkt aussagefähig, da eindeutige Vergleiche nicht möglich waren.
Inzwischen liegen die Ergebnisse der aus diesem Grund vom Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegebenen sogenannten „Kontroll-Fall-Studie“ vor.
Erhoben wurden die Daten von über 6000 Kindern.
Das Ergebnis:
29 von 77 Leukämiefällen bei Kindern unter 5 Jahren, die in der 5km-Zone um die AKWs leben, „sind kaum anders zu interpretieren als mit der Nähe zum Reaktor“ (so die vorsichtige Formulierung der Medien). Und: „Dies Ergebnis versetzte die Fachwelt in Aufregung…“
Dieses Ergebnis bedeutet: Das ZDF hierzu am 29.10.2009: „Nun muss die Wissenschaft diesen Zusammenhang weiter klären. Die Situation dürfte sich weiter zuspitzen…“ „Ausgestrahlt“ im August 2009: „Kinder, die in der Nähe eines AKWs wohnen, erkranken häufiger an Krebs als andere Kinder. So haben Kinder, die im Umkreis von bis zu 5km um ein deutsches AKW aufwachsen, ein um 60% erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Ihr Risiko, an Leukämie (Blutkrebs) zu erkranken, ist sogar um 120% erhöht: also mehr als doppelt so hoch als bei Kindern, die nicht in der Nähe eines AKWs wohnen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die radioaktiven Emissionen aus den AKWs die außergewöhnlich hohe Krebs- und Leukämierate bei Kleinkindern im Umkreis von bis zu 5o Kilometern verursachen. Wer das nicht wahrhaben will, verschließt die Augen vor den Fakten.“ Weitere Informationen zu Krebserkrankungen
" Im 5-km Nahbereich der 15 deutschen Standorte von in Betrieb befindlichen Atomkraftwerken ist die Krebsrate bei Kindern unter 15 Jahren signifikant um 22 % erhöht. Bei Kleinkindern beträgt die Erhöhung 53 %."
Siehe hierzu die Webseite des Umweltinformation e.V.
"Das Risiko, an Leukämie zu erkranken, nimmt mit der Nähe des Wohnortes zum AKW zu. Die Zunahme des Risikos ist bereits in einer Entfernung von 50 km feststellbar"
Eine Hervoragende Beschreibung der neuen Faktenlage zu den Krebserkrankungen von Kindern in AKW-Nähe und wie die Atomlobby diese zu verschleiern sucht, ist hier zu finden: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2331 ein Beitrag von Prof. Edmund Lengfelder des Strahlenbiologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität |