Risiken und Gefahren

Lesen sie hier etwas über die Risiken der Atomkraft, wie z.B. Leukämie in der Nähe von Atomkraftwerken oder eine erhöhte Sterblichkeit in Deutschland nach Reaktorunglück in Tschernobyl.

Links finden Sie weitere Menüpunkte zu weiteren Presseberichten sowie "Risiken von MOX-Brennelementen" und Störfälle des AKW Grohnde.



New Jersey: Undichtes AKW verseucht Grundwasser PDF Drucken

LACEY TOWNSHIP, N.J. - Radioactive water that leaked from the nation's oldest nuclear power plant has now reached a major underground aquifer that supplies drinking water to much of southern New Jersey, the state's environmental chief said Friday.

But the mere fact that the radioactive water — at concentrations 50 times higher than those allowed by law — has reached southern New Jersey's main source of drinking water calls for urgent action, Martin said.

http://www.msnbc.msn.com/id/37022728/ns/us_news-environment/

 
Atomkraftwerke machen Kinder krank PDF Drucken

Kinderärzte und -ärztinnen warnen seit langem, inzwischen ist es wissenschaftlich nachgewiesen: Kinder, die nahe an einem Atomkraftwerk wohnen, erkranken deutlich häufiger an Krebs als ihre AltersgenossInnen, die weiter weg wohnen.

Mit dem Atomkraftwerk könne das nichts zu tun haben, behaupten Atomkraft-BefürworterInnen. Diese Broschüre belegt das Gegenteil.

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Quelle: http://www.ausgestrahlt.de/shop/argumente-broschueren.html

 
Neue Faktenlage zu Krebserkrankungen: PDF Drucken

Untersuchungen 1992 und 1997 stellten zwar eine erhöhte Anzahl von Leukämieerkrankungen bei Kindern in AKW-Nähe fest. Die Ergebnisse waren jedoch nur eingeschränkt aussagefähig, da eindeutige Vergleiche nicht möglich waren.

Inzwischen liegen die Ergebnisse der aus diesem Grund vom Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegebenen sogenannten „Kontroll-Fall-Studie“ vor.

Erhoben wurden die Daten von über 6000 Kindern.

Das Ergebnis:

29 von 77 Leukämiefällen bei Kindern unter 5 Jahren, die in der 5km-Zone um die AKWs leben, „sind kaum anders zu interpretieren als mit der Nähe zum Reaktor“ (so die vorsichtige Formulierung der Medien). Und: „Dies Ergebnis versetzte die Fachwelt in Aufregung…“

Dieses Ergebnis bedeutet: Das ZDF hierzu am 29.10.2009: „Nun muss die Wissenschaft diesen Zusammenhang weiter klären. Die Situation dürfte sich weiter zuspitzen…“ „Ausgestrahlt“ im August 2009: „Kinder, die in der Nähe eines AKWs wohnen, erkranken häufiger an Krebs als andere Kinder. So haben Kinder, die im Umkreis von bis zu 5km um ein deutsches AKW aufwachsen, ein um 60% erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Ihr Risiko, an Leukämie (Blutkrebs) zu erkranken, ist sogar um 120% erhöht: also mehr als doppelt so hoch als bei Kindern, die nicht in der Nähe eines AKWs wohnen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die radioaktiven Emissionen aus den AKWs die außergewöhnlich hohe Krebs- und Leukämierate bei Kleinkindern im Umkreis von bis zu 5o Kilometern verursachen. Wer das nicht wahrhaben will, verschließt die Augen vor den Fakten.“ Weitere Informationen zu Krebserkrankungen

" Im 5-km Nahbereich der 15 deutschen Standorte von in Betrieb befindlichen Atomkraftwerken ist die Krebsrate bei Kindern unter 15 Jahren signifikant um 22 % erhöht. Bei Kleinkindern beträgt die Erhöhung 53 %."

Siehe hierzu die Webseite des Umweltinformation e.V.

"Das Risiko, an Leukämie zu erkranken, nimmt mit der Nähe des Wohnortes zum AKW zu. Die Zunahme des Risikos ist bereits in einer Entfernung von 50 km feststellbar"

Eine Hervoragende Beschreibung der neuen Faktenlage zu den Krebserkrankungen von Kindern in AKW-Nähe und wie die Atomlobby diese zu verschleiern sucht, ist hier zu finden: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2331 ein Beitrag von Prof. Edmund Lengfelder des Strahlenbiologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität

 
Profit und Gesundheitsfürsorge PDF Drucken

Der bei einem AKW übliche Reingewinn von 1 Million Euro pro Tag für den kleinen Kreis der Aktionäre und Betreiber fordert in der Bevölkerung der Umgebung Leukämie- und Krebsopfer. Sicher müssten zumindest die heute geltenden Grenzwerte für Strahlenbelastung massiv reduziert werden, wenn wir so etwas wie nachhaltige Gesundheitsfürsorge für unsere Kinder und die kommenden Generationen überhaupt ernst nehmen.

Quelle:http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2331

 
Atomkraft – Ein teurer Irrweg – Die Mythen der Atomwirtschaft PDF Drucken

Atomenergie – Fakten und Kontroversen zum Atomausstieg

Die Unterrichtseinheiten “Einfach abschalten? Fakten und Kontroversen zum Atomausstieg” zeigen beispielhaft Fakten über die Sicherheit von Atomkraftwerken, Endlager, Energie gewinnung durch Atomkraft, aber auch Probleme und Risiken auf, die aus der Nutzung der Kernspaltung erwachsen können. Besonderer Wert wird auf die Darstellung von unterschiedlichen Positionen zur Nutzung der Atomenergie und die Wahrnehmung der damit verbundenen Risiken gelegt.


http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/BMU_Einfach_Abschalten.pdf

weitere Broschüre der deutschen Regierung "ATOMKRAFT: EIN TEURER IRRWEG Die Mythen der Atomwirtschaft" :

http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/BMU_Atomkraft_-_Ein_Teurer_Irrweg.pdf

alternativer Downloadlink:

http://www.energiestiftung.ch/files/downloads/energiethemen-atomenergie/broschuere_atomkraft_irrweg_deutsche-regierung.pdf

Diese Publikationen wurden zu  Sigmar Gabriels Zeiten erstellt und von der Nachfolgeregierung vom Netz genommen. Vgl. http://www.netzpolitik.org/2009/altlastenentsorgung-im-bundesumweltministerium/

 
folgenschwere Störfälle bei Laufzeitverlängerung befürchtet PDF Drucken

Unter http://www.pegnitz-zeitung.de/artikel.asp?art=1164134&kat=27&man=14 ist zu lesen (Zitat):

Der veraltete Atommeiler berge ein «Risiko« in sich, das mit den Jahren weiter zunehme; eine Laufzeitverlängerung sei «sicherheitstechnisch nicht zu vertreten«, erklärte der Diplom-Physiker Wolfgang Neumann, der das Kraftwerk (Isar 1)im Auftrag der Landtags-Grünen begutachtet hat.

In der Vergangenheit sei es immer wieder zu Rissen im Rohrleitungssystem von Isar 1 gekommen. Daraus könnten «folgenschwere Störfälle« entstehen.

Der Betrieb von Isar 1 sei ein «hohes Sicherheitsrisiko« für die Bevölkerung.

 
erhöhte Kindersterblichkeit nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl PDF Drucken

"Die Sterblichkeit von Neugeborenen (Perinatalsterblichkeit) war 1987, im Jahr nach Tschernobyl, signifikant um 5% erhöht. Insgesamt sind in diesem Jahr 316 Neugeborene mehr gestorben als statistisch erwartet. Der zeitliche Verlauf der Perinatalsterblichkeit zeigt Maxima am Anfang und am Ende 1987, die sich der Belastung der Schwangeren mit radioaktivem Cäsium aus dem Tschernobyl-Fallout, das über Nahrungsmittel aufgenommen wurde, zuordnen lassen."

Quelle: http://umweltinstitut.org/fragen--antworten/radioaktivitat/radioaktivitat-35.html