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Transport nach Grohnde
Transportunfälle können nicht ausgeschlossen werden.
Wenn es durcheinen Unfall, auf der Strasse oder auf den Schienen, z.B. nach einem Zusammenstoß mit einem Gas-Transport zu einem mehrstündigem Feuer kommt, können Plutoniumteilchen kilometerweit in die Atmosphäre gepustet werden und bei Einatmen Lungenkrebs verursachen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht auf seiner Webseite einen Überblick über alle genehmigten Atomtransporte.
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http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/mox/demo-grohnde
"All-Inclusive-Urlaub" in Grohnde - ab Samstagfrüh wird es in Grohnde direkt am AKW ein Protestcamp mit Dauermahnwache geben. Es gibt Musik, Kulturprogramm, Essen und viele weitere Aktivitäten. Am Sonntag gibt es Unterstützung vom Traktoren-Konvoi aus dem Wendland.
http://grohnde-abschalten.de/
Bitte unterstützt den Protest durch eure Anwesenheit!
Kommt bitte alle mit Treckern am Samstag und Sonntag zum AKW Grohnde!
Wem es nicht möglich ist mit dem Trecker zu kommen, der ist natürlich auch ohne herzlich willkommen. Bitte bringt auch gleich eure Freunde, Familie und Nachbarn mit.
http://www.contratom.de/2012/11/15/zweiter-plutonium-transport-zum-akw-grohnde-steht-bevor/
2. MOX, Annahme: Geschwindigkeit des Schiffes & alles andere bleibt gleich; großartige zeitliche Verzögerungen sind uns nicht bekannt:
Abfahrt am 13./14.11. gegen Mitternacht (0.00 Uhr)
–> Deutsche Hoheitsgewässer: Sonntag, 18.11., 6.00 Uhr
–> Ankunft Nordenham: Sonntag, 18.11., 11.30 Uhr
–> Abfahrt Nordenham: Sonntag, 18.11., 14.30 Uhr
–> Ankunft Grohnde: Sonntag, 18.11., 20.00 Uhr
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Atomkraftgegner beginnen am Freitag Mahnwache vor dem AKW Grohnde
In der Nacht zum
19. September verließ nach Augenzeugenberichten der Atomfrachter
Atlantic Osprey den
britischen Hafen Workington, nachdem das Identifikationssignal
zur Ortung des Schiffes abgeschaltet wurde. „Das machen nur
Schmuggler, Piraten und eben Atomfrachter“, sagte der
Atomexperte Heinz Smital von Greenpeace im Nordwestradio.
Es wird befürchtet, dass die
plutoniumhaltigen Mischoxidbrennelemente für das AKW Grohnde
an Bord sind.
Trotz Ablehnung durch den Kreistag
Wesermarsch und den Stadtrat Nordenham
und Intervention von Oppositionsparteien im
niedersächsischen Landtag muss damit gerechnet werden, dass
das Schiff zum Wochenende in Nordenham anlandet.
„Anstatt
die Atomkraftwerke sofort still zu legen werden aus
Gewinnstreben von E-ON durch die Transporte des gefährlichsten
Stoffes, den die Menschheit kennt, die Risiken noch erhöht,“
erklärt Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland.
„Das Plutonium muss vielmehr in Sellafield in Glas
eingeschlossen werden und später einer möglichst sicheren
dauerhaften Lagerung zugeführt werden.“
Die Atomkraftgegner der
Regionalkonferenz Grohnde abschalten
haben Proteste entlang der möglichen Transportstrecke
angekündigt und informieren auf ihrer Homepage (www.grohnde-abschalten.de)
regelmäßig über den aktuellen Stand.
Ab
Freitag um 18:00 Uhr wird eine Dauermahnwache vor dem
Atomkraftwerk in Grohnde bis zum Ende dieses Transportes
abgehalten.
Kommt zahlreich und bringt Euch Sachen mit, es könnte lange dauern.
Wir rechnen mit dem Transport in Hameln/Grohnde von Samstag bis Dienstag.
Über die letzten Neuigkeiten informieren die Twitter-Ticker @castorticker und @MOX_Ticker regelmäßig über den aktuellen Stand.
Hier gibt es die Wetterprogrnose für die kommenden Tage in Hameln: http://www.accuweather.com/de/de/hanover/30159/daily-weather-forecast/169824
Der Weser kurier schreibt:Der Plutoniumtransport hat begonnen. Polizei bereitet Großeinsatz vor. |
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Nachdem die Atlantic Osprey am Mittwoch Morgen den nahe der Atomfabrik Sellafield gelegenen Hafen Workington in südliche Richtung verließ, wendete das Schiff in der Nacht zum Donnerstag und kehrte am Donnerstagvormitag zurück zum Ausgangspunkt.
"Über die Gründe können wir nur spekulieren", erklärt Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland. "Probefahrt oder technische Probleme? Am Besten wäre es, wenn der gefährliche Transport abgesagt wäre. Transport und Einsatz der MOX-Brennelemente erhöhen zusätzlich das Risiko der Atomenergie. Der Frachter ist nicht für so einen gefährlichen Transport geeignet. Er hat keine doppelte Hülle und nur einen Antrieb."
Die französische Sicherheitsbehörde “Autorité de Suretté Nucléaire” (ANS) habe den Einsatz schon 2010 kritisiert.
Der Amtskollege von Landrat Butte im Kreis Wesermarsch Landrat Michael Höbrink ist als oberster Katastrophenschützer laut Radio Bremen, bislang nicht über den Plutonium-Transport informiert. “Wir sind die Katastophenschutzbehörde und im Ernstfall wissen wir gar nichts”, so Höbrink.
"Sollte der Transport dennoch stattfinden, sind wir vor Ort", erklärte der Atomkraftgegner.
Es wurde eine Dauermahnwache am AKW Grohnde angemeldet. Treffen ist zwei Tage nach Abfahrt das Schiffes um 18 Uhr |
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Am Montagabend wollen der Kreistag und der Stadtrat von Nordenham zu einer gemeinsamen Sitzung zum Thema MOX-Transporte zusammenkommen. |
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Das MOX-Fähre Atlantic Osprey hat heute am Mittwochvormittag den britischen Hafen von Workington wenige Meilen nördlich von Sellafield mit südlichem Kurs verlassen. Atomkraftgegner erwarten für die 2. Septemberhäfte einen Transport von acht plutoniumhaltigen Mischoxid-Brennelementen
über den Hafen Nordenham zum AKW Grohnde. Das Schiff braucht für diese Strecke normalerweise 3-5 Tage. Das Schiff soll in Nordenham an einen Roll-on Roll-off Anleger anlegen, die Heckklappe würde sich öffenen und das sogenannte Sicherheitsfahrzeug könnte den Hafen von Nordenham verlassen. Atomkraftgenger haben Aktionen in Nordenham, in Emmerthal beim AKW Grohnde und entlang der Strecke angekündigt.
"Dieser Transport ist eine Provokation und völlig überflüssig. Der Einsatz von MOX-Brennelenenten in Atomkraftwerken macht sie unnötig gefährlich. Bei einem Unfall im Atomkraftwerk können MOX-Brennelemente die Auswirkungen noch verschlimmern. Wenige Millionstl Gramm Plutonium können eingeatmet Krebs erzeugen, Jedes der acht Brennelemente enthält allein schon 16,5 kg Plutonium.
INFOS ZUR MAHNWACHE IN EMMERTHAL FOLGEN
Infos zur ATLANTIC OSPREY
Hier unter Current Vessel's Track ist die Position der ATLANTIC OSPREY einzusehen
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den Transport der umstrittenen Mox-Brennelemente von der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield nach Grohnde genehmigt
Transport von Mox-Brennelementen nach Grohnde genehmigt (dewezet.de 30.3.)
MOX-Brennelemente enthalten Plutonium! Schon ein Millionstell Gramm Plutonium z.B. aus der Luft eingeatmet kann Krebs verusachen. Der Tranport und der Einsatz von MOX-Elementen ist ein unnötiges Risiko für die Bevölkerung des Weserberglands.
Dies wäre der erste Transport aus Sellafield seit 1996. 1999-2000 flog in der MOX-Fabrik in Sellafield ein Skandal um gefälschte Sicherheitsdokumente auf, worauf die Preußen-Elektra, Vorgängerin von EON, 4 Brennelemente aus dem AKW Unterweser entfernen musste, die in Sellafield ohne Qualitätsprüfung gefertigt worden waren, da ein sicherer Betrieb des AKWs nicht mehr gewährleistet werden konnte. Bereits 40 Prozent des Plutoniums eines einzigen MOX-Brennelementes reichen aus, eine Atombombe zu bauen. Und schon ein Millionstel Gramm (!) Plutonium kann Krebs erzeugen. |
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Seit dem 6.3.2012 werden wieder Brennelemente aus Lingen nach Grohnde transportiert. Im März sind bis zu 15 Transporte genehmigt. Aus Schweden wurden aam 20. und 27.3. strahlende Fracht angeliefert
Regelmäßig vor Brennelementwechsel werden neue Brennelemente auf der Straße zum AKW geliefert.
Brennelementwechsel bedeutez einen ehöhten Ausstoß von Radioaktivität in die Umwelt. Selbst wenn die abgegebene Strahlung unter gesetzlichen Grenzwerten ist, so ist zu bedenken: Die Grenzwerte gelten nur für Erwachsene! Kinder und erst recht ungeborenes Leben reagiert sehr viel empfindlicher auf radioaktive Strahlung.
Mit diesem Wissen scheint es logisch erklärbar zu sein, dass die Kinderleukämiefälle im Unkreis von AKWs erhöht sind. Mehr dazu auf unserer Seite. |
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Anti-Atom-Gruppen und Umweltverbände aus dem Umkreis des AKW Grohnde bei Hameln an der Weser und aus NRW sind sehr besorgt, dass der Atomspediteur Nuclear Cargo Service (NCS) im Auftrage des AKW-Betreibers EON 16 plutoniumhaltige MOX-Brennelemente aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield über einen belgischen Hafen mit 3 LKW womöglich schon im März über die Autobahnen durch NRW und Niedersachsen zum AKW Grohnde transportieren will.
weiterlesen ... (18.1.12)
Neue Pläne für Mox-Transport zum AKW in Grohnde (dewezet.de)
Mox-Transport über die Straße nach Grohnde geplant!
Wir werden Widerstand leisten!
Wir fordern: Kein MOX nach Grohnde! |
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Am 8.3.2011 und am 10.3. wurden URAN-Brennelemente aus der Brennelementefabrik in Lingen ins AKW Grohnde geliefert.
Der Transport ging über die Straße. Genehmigung Nr 7018 1.Ä.
Dies waren zwei von 15 genehmigten Transporten. Quelle: BFS
Demzufolge steht wohl bald ein Brennelementewechsel an. Dies geht einher mit einer erhöhten Umweltbelastung an Radioaktivität. |
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Die weiteren Recherchen haben ergeben, dass der MOX-Transport noch nicht möglich ist. Die Mahnwache ist daher abgesagt, damit wir unsere Kräfte sparen für das näxste Mal.
Ihr könnt Euch aber für das Aktionstraining anmelden , das am Sonntag, 6.2 von 11-18 Uhr in der Sumpfblume stattfindet. |
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Offensichtlich wollen Sachsen und die Bundesregierung trotz aller Kritik und Protest auf Gedeih und Verderb die Ahaus-Castoren nach Majak bringen: Die Anti-Atom-Initiativen haben von mehreren Seiten erfahren, dass für den Castor-Transport der 15./16. Dezember vorgesehen ist. Wenn sich kein deutscher Hafen findet, sollen die Castoren womöglich zur Verschiffung nach Frankreich gebracht werden. Es hätte dort bereits Anfragen gegeben!!! Das heißt, die Ahaus-Majak-Castoren würden am selben Tag rollen, an denen die Cadarache-Lubmin-Castoren aus Frankreich nach Deutschland kommen (www.lubmin-nixda.de) !!! Sollten die Ahaus-Castoren tatsächlich über Frankreich fahren, wären auch das Ruhrgebiet und das Rheinland direkt betroffen. Aber: Wir gehen weiterhin davon aus, dass ein norddeutscher Hafen die bevorzugte Variante ist und wir versuchen so schnell wie möglich weitere Infos zu sammeln. Fakt ist, dass die Polizei heute bereits mit Hubschrauber in Ahaus geübt hat - mehrere besorgte Bürger haben sich bei uns gemeldet. Die Bundesregierung meint es Ernst, wir auch: Kommt am Sonntag um 14 Uhr zum Zwischenlager - der Castor-Countdown hat heute begonnen !!! Am Sonntag gibt es in Ahaus weitere Infos und konkrete Absprachen können getroffen werden. Wir fordern von der NRW-Landesregierung eine unmissverständliche Absage der Castor-Transporte von Ahaus nach Russland - jetzt ist die Zeit zu handeln. |
12. Juli 2010
Genehmigung für
Transport von MOX-Brennelementen aus Sellafield in das AKW Grohnde
beantragt
Der
Atomenergie-Konzern E.ON Kernkraft erwartet laut einer
Pressemitteilung vom 12.07.10 "für
das erste Quartal 2011 16 Mischoxid-Brennelemente (MOX-Brennelemente)"
aus der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield für den Einsatz im AKW
Grohnde an der Weser. -
Die MOX-Brennelemente sollen mit einem Frachtschiff von England auf dem
Seeweg nach Deutschland gebracht werden. Als "Zielhäfen"
kommen nach Aussage von E.ON Kernkraft "Bremerhaven,
Bremen und Cuxhaven in Betracht".
Von dort geht der Atom-Transport anschließend mit einem Spezialfahrzeug
weiter in das AKW Grohnde.
In einer Pressemitteilung
mit dem Titel "Genehmigung
für Transport von Mischoxid-Brennelementen zum Kernkraftwerk Grohnde
beantragt" wird von E.ON
Kernkraft am 12.07.10
angekündigt: "E.ON
Kernkraft erwartet für das erste Quartal 2011 16 Mischoxid-Brennelemente
(MOX-Brennelemente) aus der englischen Wiederaufbereitungsanlage
Sellafield für den Einsatz im Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde.
Das beauftragte
Transportunternehmen Nuclear Cargo + Services GmbH hat
beim dafür zuständigen Bundesamt
für Strahlenschutz die Genehmigung für diesen Transport beantragt."
"Die Brennelemente
sollen mit einem besonderen, für derartige Transporte zugelassenen, Frachtschiff
von England nach Deutschland gebracht werden. Als
Zielhäfen kommen Bremerhaven, Bremen und Cuxhaven in Betracht",
wird E.ON Kernkraft ausgesagt. "Von
dort geht der Transport mit einem Spezialfahrzeug weiter nach Grohnde."
"Die zum Einsatz kommenden Transportbehälter erfüllen höchste
Sicherheitsstandards und sind extrem widerstandsfähig", behauptet
E.ON Kernkraft in der Mitteilung. "In
den vergangenen fünf Jahren wurden bereits 51 Transporte mit
MOX-Brennelementen zu Kraftwerken der E.ON Kernkraft sicher und zuverlässig
durchgeführt."
E.ON Kernkraft versucht den beabsichtigten MOX-Transport aus Sellafield
ins AKW Grohnde mit folgender Aussage zu rechtfertigen: "Derartige
Transporte sind erforderlich, weil
die Betreiber kerntechnischer Anlagen in Deutschland verpflichtet sind,
den bei der
Wiederaufarbeitung von ausgedienten Brennelementen in Großbritannien und
Frankreich gewonnenen Brennstoff zurückzunehmen. Dieser
Verpflichtung liegen völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen
Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu Grunde."
"Die Wiederaufarbeitung
abgebrannter Brennelemente war nach dem Atomgesetz bis
zum Jahr 1994 der einzig zulässige Entsorgungsweg. Nach
der Novellierung des
Atomgesetzes im
Jahr 2000 wurden aufgrund vertraglicher Verpflichtungen noch
bis Mitte 2005 abgebrannte Brennelemente zu den Wiederaufarbeitungsanlagen
transportiert", so E.ON Kernkraft im Rückblick. "Seitdem
werden die Brennelemente
nach dem Einsatz im Kraftwerk in Zwischenlagern
an den Standorten sicher aufbewahrt."
Das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) hat laut seiner Liste
der Transportgenehmigungen mit Stand
vom 01.07.10 noch
keinen MOX-Transport aus dem britischen Sellafield in das AKW Grohnde
genehmigt.
Das für diesen MOX-Transport vorgesehene Schiff, die 'Atlantic Osprey',
befindet sich weiterhin im britischen Hafen von Workington an der
Irischen See (Stand: 12.07.10, 16:55 Uhr BST).
Quelle: nadirg.org
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Im Frühjahr 2011 will der Atomkonzern EON plutoniumhaltige MOX-Brennelemente von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield in das AKW Grohnde transportieren.
Dies wäre der erste Transport aus Sellafield seit 1996. 1999-2000 flog in der MOX-Fabrik in Sellafield ein Skandal um gefälschte Sicherheitsdokumente auf, worauf die Preußen-Elektra, Vorgängerin von EON, 4 Brennelement aus dem AKW Unterweser entfernen musste, die in Sellafield ohne Qualitätsprüfung gefertigt worden waren, da ein sicherer Betrieb des AKWs nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Bereits 40 Prozent des Plutoniums eines einzigen MOX-Brennelementes reichen aus, eine Atombombe zu bauen. Und schon ein Millionstel Gramm (!) Plutonium kann Krebs erzeugen.
Auch im Reaktor verringert der Einsatz der MOX-Brennelemente die vorhandenen Sicherheitsspielräume:
Die Sicherheit der Steuerstäbe wird leicht verringert.
Im kalten Zustand sind höhere Borsäure-Konzentrationen im Kühlwasser erforderlich, um den Reaktor unkritisch zu halten. Auch bei der Lagerung von abgebranntem MOX- Brennstoff im Becken beim Reaktor ist der Einsatz stärkerer Neutronenabsorber erforderlic h.
Weitere Informationen über MOX |
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Laut einer vom Bundesamt für Strahlenschutz am 4. März 2010 im Internet veröffentlichten Liste mit Transportgenehmigungen genehmigte das Bundesamt am 23. Februar 2010 zwei Brennelemente-Transporte aus Schweden zum Atomkraftwerk Grohnde. Die Transportgenehmigung ist bis zum 31. Juli 2010 befristet. In zwei Transporten sollen insgesamt acht Brennelemente für Druckwasserreaktoren aus Västeras von Westinghouse Electric Sweden AB über See und Straße zum Atomkraftwerk Grohnde/Emmerthal transportiert werden. Laut Weserbergland-Nachrichten vom 12. Februar 2010 musste der Transport 2009 verschoben werden, da aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit die Sicherheit des Transports auch mit 2 500 Polizeibeamten nicht zu gewährleisten gewesen sei. Das Anti-Atom-Plenum hat diesbezüglich eine Anfrage an den Niedersächsischen Landtag gestellt: 1. Welche Planungen, Anträge oder Genehmigungen für Transporte zum AKW Grohnde sind der Landesregierung bekannt, und wie beurteilt die Landesregierung grundsätzlich den Transport von Brennelementen angesichts der Gefahr eines Zusammenpralls mit einem Propangas-Transport mit anschließendem Feuer? 2. Musste der für 2009 geplante Mischoxid-Transport verschoben werden, da aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit die Sicherheit des Transports auch mit 2 500 Polizeibeamten nicht zu gewährleisten war und wie schätzt die Landesregierung die Sicherheitslage bei den bevorstehenden Transporten zum AKW Grohnde ein? 3. Ist eine Kalthantierung von Brennelementen in jedem Hafen vor einem Transport notwendig,und welche niedersächsischen Häfen haben bereits eine Kalthantierung mit Mischoxid bzw. Uran-Brennelementen durchlaufen? |
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Antrag vom 12.2. - Genehmigung 7031 vom 23.2.10 Gültig bis zum 31.07.2010
In zwei Transporten insg. 8 Brennelemente aus Västeras (Schweden) von Westinghouse Electric Sweden AB
über See und Straße zum Atomkraftwerk Grohnde / Emmerthal
UPDATE: Am 3.3. wurden weitere zwei Transporte mit insg. 8 Brennelementen aus Schweden genehmigt (Nr. 7035) . Zeitraum: Bis zum 31.3.2010
Update Apr 2010: Im April sind die Transporte Nr 7035 bereits aus der öff- Liste verschwunden. Wann die Transporte stattfanden kann nur spekuliert werden.
Die Westinghouse Electric Company gehört der British Nuclear Fuels, welche auch einen Standort in Sellafield (daher kommen die MOX-Brennelemente) betreibt!
Die aktuelle Liste der Transportgenehmigungen ist im Internet abrufbar:
http://www.bfs.de/de/transport/gv/tg.pdf
Das Atomkraftwerk Grohnde ist unter dem Kürzel KWG bzw. unter Emmerthal zu finden. |
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Antrag vom 3.12.2009 Genehmigung Nr 7018 vom 6.1.2010 gültig bis 31.12.2011
max. 100 Brennelemte in max 15 Transporten auf der Straße
von Lingen nach Emmerthal
Datum der bisherigen Transporte:
- Vier im Januar 2010: 12.01.2010, 14.01.2010, 19.01.2010, 21.01.2010
- Einen im März 2010: 25.03.2010
Die aktuelle Liste der Transportgenehmigungen ist im Internet abrufbar:
http://www.bfs.de/de/transport/gv/tg.pdf
Das Atomkraftwerk Grohnde ist unter dem Kürzel KWG bzw. unter Emmerthal zu finden. |
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Anfang 2011 will der Atomkonzern E-ON plutoniumhaltige Mischoxid- (MOX) Brennelemente von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield in das Atomkraftwerk Grohnde transportieren. Acht von geplanten 64 Brennelementen sollen zunächst per Schiff über die Nordsee gebracht und anschließend mit zwei LKWs ins AKW Grohnde transportiert werden. |
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