Transportunfälle können nicht ausgeschlossen werden.
Wenn es durcheinen Unfall, auf der Strasse oder auf den Schienen, z.B. nach einem Zusammenstoß mit einem Gas-Transport zu einem mehrstündigem Feuer kommt, können Plutoniumteilchen kilometerweit in die Atmosphäre gepustet werden und bei Einatmen Lungenkrebs verursachen.
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12. Juli 2010
Genehmigung für
Transport von MOX-Brennelementen aus Sellafield in das AKW Grohnde
beantragt
Der
Atomenergie-Konzern E.ON Kernkraft erwartet laut einer
Pressemitteilung vom 12.07.10 "für
das erste Quartal 2011 16 Mischoxid-Brennelemente (MOX-Brennelemente)"
aus der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield für den Einsatz im AKW
Grohnde an der Weser. -
Die MOX-Brennelemente sollen mit einem Frachtschiff von England auf dem
Seeweg nach Deutschland gebracht werden. Als "Zielhäfen"
kommen nach Aussage von E.ON Kernkraft "Bremerhaven,
Bremen und Cuxhaven in Betracht".
Von dort geht der Atom-Transport anschließend mit einem Spezialfahrzeug
weiter in das AKW Grohnde.
In einer Pressemitteilung
mit dem Titel "Genehmigung
für Transport von Mischoxid-Brennelementen zum Kernkraftwerk Grohnde
beantragt" wird von E.ON
Kernkraft am 12.07.10
angekündigt: "E.ON
Kernkraft erwartet für das erste Quartal 2011 16 Mischoxid-Brennelemente
(MOX-Brennelemente) aus der englischen Wiederaufbereitungsanlage
Sellafield für den Einsatz im Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde.
Das beauftragte
Transportunternehmen Nuclear Cargo + Services GmbH hat
beim dafür zuständigen Bundesamt
für Strahlenschutz die Genehmigung für diesen Transport beantragt."
"Die Brennelemente
sollen mit einem besonderen, für derartige Transporte zugelassenen, Frachtschiff
von England nach Deutschland gebracht werden. Als
Zielhäfen kommen Bremerhaven, Bremen und Cuxhaven in Betracht",
wird E.ON Kernkraft ausgesagt. "Von
dort geht der Transport mit einem Spezialfahrzeug weiter nach Grohnde."
"Die zum Einsatz kommenden Transportbehälter erfüllen höchste
Sicherheitsstandards und sind extrem widerstandsfähig", behauptet
E.ON Kernkraft in der Mitteilung. "In
den vergangenen fünf Jahren wurden bereits 51 Transporte mit
MOX-Brennelementen zu Kraftwerken der E.ON Kernkraft sicher und zuverlässig
durchgeführt."
E.ON Kernkraft versucht den beabsichtigten MOX-Transport aus Sellafield
ins AKW Grohnde mit folgender Aussage zu rechtfertigen: "Derartige
Transporte sind erforderlich, weil
die Betreiber kerntechnischer Anlagen in Deutschland verpflichtet sind,
den bei der
Wiederaufarbeitung von ausgedienten Brennelementen in Großbritannien und
Frankreich gewonnenen Brennstoff zurückzunehmen. Dieser
Verpflichtung liegen völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen
Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu Grunde."
"Die Wiederaufarbeitung
abgebrannter Brennelemente war nach dem Atomgesetz bis
zum Jahr 1994 der einzig zulässige Entsorgungsweg. Nach
der Novellierung des
Atomgesetzes im
Jahr 2000 wurden aufgrund vertraglicher Verpflichtungen noch
bis Mitte 2005 abgebrannte Brennelemente zu den Wiederaufarbeitungsanlagen
transportiert", so E.ON Kernkraft im Rückblick. "Seitdem
werden die Brennelemente
nach dem Einsatz im Kraftwerk in Zwischenlagern
an den Standorten sicher aufbewahrt."
Das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) hat laut seiner Liste
der Transportgenehmigungen mit Stand
vom 01.07.10 noch
keinen MOX-Transport aus dem britischen Sellafield in das AKW Grohnde
genehmigt.
Das für diesen MOX-Transport vorgesehene Schiff, die 'Atlantic Osprey',
befindet sich weiterhin im britischen Hafen von Workington an der
Irischen See (Stand: 12.07.10, 16:55 Uhr BST).
Quelle: nadirg.org
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Laut einer vom Bundesamt für Strahlenschutz am 4. März 2010 im Internet veröffentlichten Liste mit Transportgenehmigungen genehmigte das Bundesamt am 23. Februar 2010 zwei Brennelemente-Transporte aus Schweden zum Atomkraftwerk Grohnde. Die Transportgenehmigung ist bis zum 31. Juli 2010 befristet. In zwei Transporten sollen insgesamt acht Brennelemente für Druckwasserreaktoren aus Västeras von Westinghouse Electric Sweden AB über See und Straße zum Atomkraftwerk Grohnde/Emmerthal transportiert werden.
Laut Weserbergland-Nachrichten vom 12. Februar 2010 musste der Transport 2009 verschoben werden, da aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit die Sicherheit des Transports auch mit 2 500 Polizeibeamten nicht zu gewährleisten gewesen sei.
Das Anti-Atom-Plenum hat diesbezüglich eine Anfrage an den Niedersächsischen Landtag gestellt:
1. Welche Planungen, Anträge oder Genehmigungen für Transporte zum AKW Grohnde sind der Landesregierung bekannt, und wie beurteilt die Landesregierung grundsätzlich den Transport von Brennelementen angesichts der Gefahr eines Zusammenpralls mit einem Propangas-Transport mit anschließendem Feuer?
2. Musste der für 2009 geplante Mischoxid-Transport verschoben werden, da aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit die Sicherheit des Transports auch mit 2 500 Polizeibeamten nicht zu gewährleisten war und wie schätzt die Landesregierung die Sicherheitslage bei den bevorstehenden Transporten zum AKW Grohnde ein?
3. Ist eine Kalthantierung von Brennelementen in jedem Hafen vor einem Transport notwendig,und welche niedersächsischen Häfen haben bereits eine Kalthantierung mit Mischoxid bzw. Uran-Brennelementen durchlaufen?
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Antrag vom 12.2. - Genehmigung 7031 vom 23.2.10 Gültig bis zum 31.07.2010
In zwei Transporten insg. 8 Brennelemente aus Västeras (Schweden) von Westinghouse Electric Sweden AB
über See und Straße zum Atomkraftwerk Grohnde / Emmerthal
UPDATE: Am 3.3. wurden weitere zwei Transporte mit insg. 8 Brennelementen aus Schweden genehmigt (Nr. 7035) . Zeitraum: Bis zum 31.3.2010
Update Apr 2010: Im April sind die Transporte Nr 7035 bereits aus der öff- Liste verschwunden. Wann die Transporte stattfanden kann nur spekuliert werden.
Die Westinghouse Electric Company gehört der British Nuclear Fuels, welche auch einen Standort in Sellafield (daher kommen die MOX-Brennelemente) betreibt!
Die aktuelle Liste der Transportgenehmigungen ist im Internet abrufbar:
http://www.bfs.de/de/transport/gv/tg.pdf
Das Atomkraftwerk Grohnde ist unter dem Kürzel KWG bzw. unter Emmerthal zu finden. |
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Antrag vom 3.12.2009 Genehmigung Nr 7018 vom 6.1.2010 gültig bis 31.12.2011
max. 100 Brennelemte in max 15 Transporten auf der Straße
von Lingen nach Emmerthal
Datum der bisherigen Transporte:
- Vier im Januar 2010: 12.01.2010, 14.01.2010, 19.01.2010, 21.01.2010
- Einen im März 2010: 25.03.2010
Die aktuelle Liste der Transportgenehmigungen ist im Internet abrufbar:
http://www.bfs.de/de/transport/gv/tg.pdf
Das Atomkraftwerk Grohnde ist unter dem Kürzel KWG bzw. unter Emmerthal zu finden. |
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Anfang 2010 will der Atomkonzern E-ON plutoniumhaltige Mischoxid- (MOX) Brennelemente von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield in das Atomkraftwerk Grohnde transportieren. Acht von geplanten 64 Brennelementen sollen zunächst per Schiff über die Nordsee gebracht und anschließend mit zwei LKWs ins AKW Grohnde transportiert werden. |
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