Informationen über Mischoxid (MOX) Brennelemente
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Im Frühjahr 2010 will der Atomkonzern EON plutoniumhaltige MOX-Brennelemente von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield in das AKW Grohnde transportieren.
Dies wäre der erste Transport aus Sellafield seit 1996. 1999-2000 flog in der MOX-Fabrik in Sellafield ein Skandal um gefälschte Sicherheitsdokumente auf, worauf die Preußen-Elektra, Vorgängerin von EON, 4 Brennelement aus dem AKW Unterweser entfernen musste, die in Sellafield ohne Qualitätsprüfung gefertigt worden waren, da ein sicherer Betrieb des AKWs nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Bereits 40 Prozent des Plutoniums eines einzigen MOX-Brennelementes reichen aus, eine Atombombe zu bauen. Und schon ein Millionstel Gramm (!) Plutonium kann Krebs erzeugen.
Auch im Reaktor verringert der Einsatz der MOX-Brennelemente die vorhandenen Sicherheitsspielräume:
Die Sicherheit der Steuerstäbe wird leicht verringert.
Im kalten Zustand sind höhere Borsäure-Konzentrationen im Kühlwasser erforderlich, um den Reaktor unkritisch zu halten. Auch bei der Lagerung von abgebranntem MOX- Brennstoff im Becken beim Reaktor ist der Einsatz stärkerer Neutronenabsorber erforderlich. |
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Für die Endlagerung, für die noch kein sicherer Ort gefunden worden ist, ergäben sich durch Mox-Brennelemente größere Probleme. Sicherheitsversprechen für das Atommüll-Lager Asse II hätten eine Million Jahre halten müssen, sind aber schon nach wenigen Jahrzehnten in sich zusammengebrochen.
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